Der AK Friedensräume vereint vier Kernanliegen der Arbeitsstelle Gerechtigkeit & Frieden. Mit einem Klick auf die entsprechenden Buttons erhältst du alle Informationen.
Café International
Begegnung und Austausch in Lüdinghausen
Komm‘ vorbei und knüpfe neue Kontakte, wir freuen uns auf Deinen Besuch.
Das Café International ist ein Ort des Ankommens und des Miteinanders. Jeden zweiten Samstag im Monat laden wir von 11:00 bis 13:00 Uhr herzlich in die Blaufärbergasse 6 ein.
Unser Ziel als Arbeitsstelle für Gerechtigkeit und Frieden ist es, zwischenmenschliche Brücken zu bauen. Wir möchten Integration in Lüdinghausen greifbar machen und einen Raum schaffen, in dem sich Geflüchtete, Asylsuchende und interessierte Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe begegnen können.

Was Sie erwartet:
- Interkultureller Austausch: Lerne Deine Nachbarn bei Kaffee, Tee und Gebäck in entspannter Atmosphäre kennen.
- Offenes Konzept: Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder ist willkommen.
- Spontane Gemeinschaft: Ob durch selbstgebackenen Kuchen, eine kurze Musikeinlage oder gemeinsames Spielen – das Miteinander lebt von den Impulsen der Gäste.

Gerade in herausfordernden Zeiten ist der direkte Kontakt besonders wertvoll. Wir freuen uns darauf, mit Dir ins Gespräch zu kommen und gemeinsam neue Kontakte in unserer Stadt zu knüpfen.
ㅤ ㅤㅤㅤㅤ Kontakt zum AK
Ralf Reckmann
(Öffentlichkeitsarbeit)
✆ (+49) 174 193 72 05
E-Mail schreiben
KreativWand
„Be Human“: Die KreativWand am Ruth-Weiss-Platz wird neu belebt
Entdecken Sie das neue Kunstwerk und besuchen Sie den Ort der Begegnung im Frühjahr.
Im Jahr 2026 erfährt die KreativWand auf dem Ruth-Weiss-Platz eine inhaltliche Neugestaltung. Das ursprünglich 2022 initiierte Objekt wird durch ein aktuelles Kunstprojekt des Canisianums zu neuem Leben erweckt.
Ein Denkmal für die Menschlichkeit Im Zentrum des neuen Graffitos steht das Vermächtnis von Ruth Weiss (1924–2025). Die jüdische Journalistin und engagierte Gegnerin des Apartheidregimes lebte viele Jahre in Lüdinghausen. In ihren Vorträgen an lokalen Schulen warb sie unermüdlich für Zivilcourage und ein friedliches Miteinander.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 haben ihr zu Ehren ein großformatiges Porträt in aufwendiger Stencil-Technik (Schablonenkunst) geschaffen. Begleitet wird das Bild von ihrem zentralen Appell: „BE HUMAN“.
Vom Klassenzimmer auf den Platz Das Projekt entstand im Kunst-Grundkurs unter der Leitung von Claudia Alfers und wurde maßgeblich durch die Initiative von Roland Grund und der Schulleitung unterstützt. Die Jugendlichen entwickelten in Kleingruppen eigene Entwürfe, die nun als Gemeinschaftswerk das Stadtbild prägen werden.
- Der Standort: Der Ruth-Weiss-Platz ist als „offenes Klassenzimmer“ konzipiert – ein Raum für Dialog und Austausch zwischen den Generationen.
- Die Technik: Die gewählte Stencil-Technik ermöglicht kontrastreiche, präzise Motive und schlägt eine Brücke zur modernen Street-Art.
- Die Einweihung: Sobald die Umbauarbeiten auf dem Ruth-Weiss-Platz im Frühjahr abgeschlossen sind, wird das Kunstwerk offiziell in die KreativWand integriert.
Hintergrund der KreativWand Die Wand selbst ist ein Ergebnis zivilgesellschaftlichen Engagements. Ursprünglich in Kooperation mit dem Künstler Alfred Gockel und Schülern des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs entwickelt, wurde die Konstruktion flexibel an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Sie dient heute als Plattform, um Haltung zu zeigen und Verantwortung für unsere Gesellschaft sichtbar zu machen.
Die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. dankt allen beteiligten Schülern und Lehrkräften für diesen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Lüdinghausen.
Freiheit braucht Haltung: Die Neugestaltung der KreativWand am Ruth-Weiss-Platz
Unterstützen Sie unser Projekt durch Ihre Spende oder den Erwerb einer exklusiven Gockel-Skulptur.
Im Jahr 2026 erhält der Ruth-Weiss-Platz ein neues Gesicht – und mit ihm die KreativWand. Das 2020 eingeweihte Mauerdenkmal, bestehend aus zwei Originalstücken der Berliner Mauer, wird inhaltlich neu belebt. Wo einst die Trennung durch den „Eisernen Vorhang“ im Fokus stand, rückt nun die mahnende Stimme der Menschlichkeit ins Zentrum.

„BE HUMAN“ – Ein Denkmal für Ruth Weiss In Kooperation mit dem Canisianum haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 ein großformatiges Graffito in Stencil-Technik (Schablonenkunst) entworfen. Das Werk ehrt die 2025 verstorbene Journalistin und Menschenrechtlerin Ruth Weiss. Als Jüdin vor den Nationalsozialisten geflohen, wurde sie in Südafrika zur entschiedenen Gegnerin der Apartheid. Ihr lebenslanger Einsatz gegen Rassismus und für Zivilcourage ist das Fundament der neuen Wandgestaltung.
Bildung und Begegnung Der Ruth-Weiss-Platz ist mehr als ein Denkmal; er ist als „offenes Klassenzimmer“ konzipiert. Hier sollen junge Menschen ermutigt werden, Haltung zu zeigen und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Das Projekt verbindet Geschichte mit aktueller Street-Art und macht Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit im Stadtbild greifbar.

Hintergrund und Vision
- Historie: Die Berliner Mauerstücke standen ursprünglich in Athen, wurden vom Künstler Alfred Gockel gestaltet und erinnern seit 2020 in Lüdinghausen an die Überwindung von Grenzen.
- Konstruktion: Die KreativWand wurde gemeinsam mit Schülern des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs als flexibles Element entwickelt, um Raum für wechselnde Themen zu bieten.
- Ziel: Mauern in Köpfen und Gesellschaft sichtbar machen und gemeinsam Wege zu deren Überwindung finden.

Ihre Unterstützung ist gefragt Um die Materialkosten und die kontinuierliche Arbeit an der KreativWand zu finanzieren, haben wir eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Besonderes Highlight: Für eine Spende ab 150 € können Sie eine Skulptur des Künstlers Alfred Gockel erwerben. Der Erlös fließt direkt in die Projektarbeit.
Ansprechpartner:
- Roland Grund: 0157 540 751 93 | grund@guf-lh.de
- Ralf Reckmann: reckmann@guf-lh.de
Friedensgespräche
Die Friedensgespräche: Impulse und Diskurse in herausfordernden Zeiten
Die Friedensgespräche der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden bieten einen Raum für grundlegende Diskussionen und Bildungsangebote. In einer sich stetig verändernden globalen Landschaft ist es das Ziel dieser Veranstaltungsreihe, den Begriff des Friedens (neu) zu deuten, aktuelle Dynamiken zu interpretieren und diskursive Spielräume auszuloten.
Inhalte und Themenschwerpunkte
Die Initiative setzt an der Schnittstelle von theoretischer Reflexion und geopolitischer Realität an. Die Schwerpunkte umfassen:
- Philosophische Grundlagen: Auseinandersetzung mit dem theoretischen und philosophischen Friedensbegriff, um ein Fundament für gegenwärtige Debatten zu schaffen.
- Regionale Kriege und Konflikte: Vermittlung von fundiertem Wissen zu aktuellen und historischen Brennpunkten. Dazu gehört die Analyse des Krieges gegen die Ukraine ebenso wie die Beleuchtung des Nahostkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern.
- Historische Perspektiven: Einordnung von historischen Bewegungen, wie der polnischen Solidarność, und deren Bedeutung für gesellschaftliche Transformationsprozesse und Friedensarbeit.
Ziele der Arbeitsstelle
Mit den Friedensgesprächen verfolgt die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden drei Kernziele: Wissen vermehren – Verständnis schaffen – Diskurse öffnen
Durch die fundierte Aufarbeitung komplexer Sachverhalte soll die Perspektive auf globale Krisen geschärft, das Verständnis für die Lage der Betroffenen gefördert und ein sachlicher, kritischer Dialog angestoßen werden.

Friedensaktionen
Friedensaktionen und das Fest für den Frieden 2026
Die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. (GUF) organisiert in unregelmäßigen Abständen öffentliche Friedensaktionen, um Räume für Begegnung, Information und Solidarität zu schaffen.
Ein zentraler Baustein dieser Arbeit ist das Friedensfest, das im Jahr 2023 seine Premiere feierte. Das Konzept verbindet Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Live-Musik, und multikultureller Annäherung durch Tanz, kulinarische Angebote und den direkten Austausch.
Darüber hinaus komplettieren die Teilnahme an Aktivitäten befreundeter Initiativen, die Organisation von Ausstellungen sowie die Ausrichtung einer Friedensmesse das Spektrum der Vereinsaktivitäten.
Zweites Friedensfest der GUF: „Stark für den Frieden“
Im September 2026 veranstaltet die Arbeitsstelle das zweite Friedensfest. Unter dem Motto „Stark für den Frieden“ findet das zweitägige Veranstaltungsprogramm am Freitag, 25. September, und Samstag, 26. September 2026, statt. Die Planung sieht eine Verknüpfung von fachlichen Impulsen, Kultur und gesellschaftlicher Begegnung vor.
Das Programm im Überblick:
Samstag, 26. September (ab 11:00 Uhr): Fest auf dem Marktplatz Der Samstag widmet sich dem kulturellen Austausch im öffentlichen Raum. Auf dem Marktplatz erwartet die Besucher ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Chören, Live-Musik und Tanzdarbietungen. Zudem wird im Rahmen des Festes das Projekt „Vier Gesichter der Migration“ vorgestellt.
Freitag, 25. September (ab 18:00 Uhr): Friedensgespräche Nach der offiziellen Eröffnung des Festes stehen hochkarätige Fachvorträge auf dem Programm. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion zu aktuellen friedenspolitischen Themen.
Aktuelles
Neuigkeiten rund um den AK Friedensräume.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Arbeitskreis Friedensräume engagiert sich für Erinnerungskultur, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Bildung und Begegnung in Lüdinghausen. Mit Projekten wie der KreativWand, dem Café International, den Friedensgesprächen und den Friedensaktionen schafft er Orte für Dialog, Lernen und demokratische Werte.
Die KreativWand ist ein öffentliches Kunst- und Erinnerungsprojekt am Ruth-Weiss-Platz. Sie dient als Plattform für wechselnde Themen rund um Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung.
Ruth Weiss (1924–2025) war eine jüdische Journalistin, Autorin und engagierte Gegnerin des Apartheidregimes in Südafrika. Viele Jahre lebte sie in Lüdinghausen und setzte sich insbesondere bei jungen Menschen für Zivilcourage und Menschlichkeit ein.
„BE HUMAN“ war eine zentrale Botschaft von Ruth Weiss. Der Appell steht für Mitmenschlichkeit, Respekt, Verantwortung und den Einsatz gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.
Die Friedensräume sind ein offener Lern- und Begegnungsort für Menschen jeden Alters. Dort finden Besucherinnen und Besucher Ruhe zum Lernen, Unterstützung beim Spracherwerb sowie Hilfe im schulischen Alltag.
Es sind keine besonderen Sprachkenntnisse erforderlich. Wir finden gemeinsam Wege der Verständigung und freuen uns über jede Teilnehmerin.
Die Teilnahme am Café International ist selbstverständlich kostenlos.


