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Termine und Veranstaltungen der Arbeitsstelle
bzw. mit deren Unterstützung

Vorschau:

DRK: Coachingangebot für junge zugewanderte Erwachsene

Bild DRK

Das Coachingangebot des DRK für junge zugewanderte Erwachsene erfolgt im Rahmen der Landesinitiative
Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

Bild NRW-Initiative

und ist ein Angebot für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 27 Jahren mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung.

Das Coaching bietet eine individuelle Beratung und Begleitung
- vor, während und im Anschluss an berufliche Maßnahmen -
für die junge zugewanderte Erwachsene aus den Kommunen
Lüdinghausen, Ascheberg, Nordkirchen und Olfen.

Themen sind

  • die Erarbeitung realistischer Perspektiven,
  • die Heranführung an den Arbeitsmarkt oder
  • Unterstützung und Vermittlung während der Ausbildung bzw. Arbeit.

Das Ziel ist die Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Um Terminvereinbarung wird gebeten.
(sh. Kontakte rechts)

Rückschau:

Die nachfolgenden Termine und Veranstaltungen sind bereits erfolgt und sind hier informativ mit aufgeführt.

an drei Samstagen im Advent 2021:
Weihnachtsverkaufsmarkt in den Friedensräumen

Bild Schaufenster Friedensraeume

Die Absage des Weihnachtsmarktes 2021 auf dem Kirchplatz St. Felizitas traf die unterschiedlichen Arbeitskreise der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden eV.
Gerade dieser Markt hat immer wieder das nötige Geld für ihre Arbeit gebracht.

Nach Rücksprache mit der Stadt durften die Produkte in und vor den Lüdinghauser Friedensräumen angeboten werden. Die erzielten Einnahmen fließen den unterschiedlichen Projekten zu:

  • So kommen die Gelder für den AK Lüdinghauser Friedensräume dem Bau der Kreativwand zugute, wozu bereits alle weiterführenden Schulen ihre Malereien zum Thema Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit eingebracht haben.
  • Der Arbeitskreis FAIR HANDELN unterstützt weiterhin die Aktion Mary's Meals, wobei Kindern aus Aleppo in Syrien das tägliche Essen zukommt.
  • Der Arbeitskreis Indienhilfe unterstützt ebenso die Bemühungen, den nicht selten sklavenhaft arbeitenden Hausangestellten in Indien zu ihren Rechten zu verhelfen.
Bild Logo Mundschutz Die 2G-Regeln wurden eingehalten. Bild Bildcollage

12. November 2021 um 19 Uhr:
Info-Veranstaltung des AK Fair Handeln

Der AK FAIR HANDELN hatte alle Interessierten zu seiner diesjährigen Auftaktveranstaltung eingeladen. Wie schon über die letzten drei Jahre wird der AK auch weiterhin die Hilfsorganisation Mary´s Meals unterstützen, die für 18,30 Euro pro Kind pro Jahr über 2 Millionen hilfsbedürftigen Kindern in 19 der ärmsten Länder dieser Welt in ihren Schulen eine nahrhafte Schulmahlzeit kostenlos zur Verfügung stellt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Keniaprojektes 2019/2020, in dem über 10.000 € an Spenden an Mary’s Meals überwiesen werden konnte, liegt der Fokus in diesem Jahr auf Kinder in Syrien (aktuelles Projekt 2021/2022 - Aleppo/Syrien).

In Syrien leben 17 Millionen Menschen, von denen mehr als 11 Millionen in dem über acht Jahre andauernden Konflikt ihre Heimatorte verlassen mussten. Als Folge leiden bis heute knapp 28 % aller unter fünf Jährigen an chronischer Unterernährung und 28% der Kinder im Grundschulalter besuchen keine Schule. Mary's Meals unterstützt mit Hilfe der Partnerorganisation Dorcas in Syrien zurzeit über 4.000 Kinder in 12 Schulen in Aleppo mit einer wertvollen Mahlzeit. Der Arbeitskreis hat sich für dieses Jahr das Ziel gesetzt, genügend Spende zusammenzubekommen, um 500 dieser Kinder in Aleppo eine nahrhafte Mahlzeit zu ermöglichen.

Die Auftaktveranstaltung fand am Freitag den 12. November um 19:00 Uhr in den Friedensräumen in der Kleinen Münsterstraße statt. Neben einer kurzen Einführung in die Arbeit von Mary’s Meals freute sich der Arbeitskreis, besonders die Syrerin Batool Alabli für den Abend gewonnen zu haben. Sie lebt seit 2015 in Lüdinghausen und gab einen interessanten Einblick in ihr Heimatland und dessen Kultur.Sie stand im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

Bild Karl Jenkins

11. November 2021:
Der bewaffnete Mann - Eine Messe für den Frieden

Eine sehenswerte Videoaufführung!

Bereits am 27. November 2019 wurde das Video „Der bewaffnete Mann - Eine Messe für den Frieden“ des britischen Stardirigenten Karl Jenkins in den Lüdinghauser Friedensräumen aufgeführt. Die Zuschauer zeigten sich damals nachdenklich und beeindruckt.

Man war sich einig, diese Veranstaltung verdient es, wiederholt zu werden. Dies geschah am 11. November 2021.

Bild Karl Jenkins

Der Dirigent hatte dieses Stück in 2018 mit großem Orchester, über 2.000 Sängerinnen und Sängern und aufwendigen Videoprojektionen in Berlin aufgeführt. Dieses als Anti-Kriegs-Stück zu verstehende Werk entstand als Auftragsarbeit zum Ausklang des letzten Jahrhunderts. Karl Jenkins sollte ein Werk schaffen, das der Opfer der vielen brutalen Kriege des 20. Jahrhunderts gedachte.

Der Musiker lehnt sein Stück zwar an die Struktur einer katholischen Messe an, versetzte es aber mit Stücken aus anderen Weltreligionen und zahlreichen Texten anderer Künstler. Ergreifend die parallel gezeigten und zur Aufführung bestens abgestimmten originalen Kriegsfilmausschnitte.

Das Stück endet schließlich mit in Szene gesetzten Friedensaktivitäten aus aller Welt, ein Kontrast zu kriegerischen Auseinandersetzungen, der verdeutlicht, dass Frieden nicht nur wünschenswert sondern auch durchaus machbar ist.

Sonderausstellung polnischer Künstler anlässlich des Überfalls und der Besetzung Polens durch deutsche Truppen vor rd. 80 Jahren

Bild Karl Jenkins Bild Karl Jenkins

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten "polnische Künstler aus dem Volk" ihre schlimmen Kriegserlebnisse und Erfahrungen aus der Zeit der deutschen Besatzung in einfachen Kunstwerken zum Ausdruck. Sie verarbeiteten Ereignisse aus dem subjektiven Erleben von Krieg, Okkupation, Verschleppung und Holocaust, Ereignisse, die über polnische Menschen hereinbrachen, ganz gleich, ob es sich um Christen oder um Juden handelte. Sie lenkten den Blick auf die alltäglichen Verbrechen Nazideutschlands im okkupierten Polen und in die auf polnischem Boden errichteten Lager. Erfahrungen im sowjetrussischen Gulag-System wurden ebenso mit verarbeitet.

Anlass für diese Ausstellung und ihre Terminierung ist der Beginn des Zweiten Weltkriegs, der am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen begann und sich im September 2019 zum 80. Male gejährt hat.

Die Berliner Compagnie spielte in Lüdinghausen !

am Mittwoch, 20. November 2019
in der Aula des Schulzentrums

DAS BILD VOM FEIND
- Wie Kriege entstehen. Ein Theaterstück -

Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik
und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien

Sanktionen, Drohungen, vermehrte Aufrüstung, immer größere Manöver, immer häufiger gefährliche Zwischenfälle - der kalte Krieg ist wieder da. Wird die Eskalation nicht beendet, kommt es zum Dritten Weltkrieg.

Was in der Ukraine geschehen ist – der Aufstand des Euromaidan gegen den Präsidenten Janukowitsch, die Übernahme der Krim durch Russland, der Bürgerkrieg im Donbass – das alles wird nicht nur von den Ukrainern, sondern auch von den Deutschen sehr unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtigte Revolution, ist den anderen ein illegitimer Putsch.

In der Situation könnte es hilfreich sein, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und sich von dem einen oder anderen Vorurteil zu verabschieden. Der Wunsch der Ukrainer nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben, die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew, die geschichtlichen Erfahrungen mit Nazi-Deutschland und Stalinismus, heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU und Russlands sowie die russischen Ängste angesichts der NATO-Osterweiterung - all das muss ernst genommen werden.

Das Stück spielt in einer Redaktion. Die linke Zeitung ist von einem Milliardär aufgekauft worden. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat er als Volontärin eine ukrainische Maidan–Aktivistin mitgebracht. Geht seine Rechnung auf? In der Redaktion jedenfalls wird manch festgefahrene Meinung in Frage gestellt, das eine oder andere Feindbild aufgelöst. Und Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied...